Jugendliche bei der Jugendzukunftswerkstatt

Am Freitag, den 20.Oktober, abends, war es endlich soweit: nach vielen Beratungen, Beschlüssen und Vorbereitungen konnte die Jugendzukunftswerkstatt in der Turnhalle der Grundschule stattfinden. Das vom Kreisjugendring im Frühjahr vorgestellte Konzept wurde in Schnaittach umgesetzt und weiter entwickelt – denn jede Praxiserfahrung geht in künftige Veranstaltungen ein. Eingeladen wurden die Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren durch persönliche Einladungen per Post vom Bürgermeister und der Jugendbeauftragten. Durch zusätzliche Werbung mit Plakaten und über die Homepage und im Internet wurden viele Jugendliche darauf aufmerksam gemacht. So freuten sich die Veranstalter vom Kreisjugendring, die anwesenden Markträte und die Jugendbeauftragte über fast 50 Jugendliche, welche hochmotiviert in der Turnhalle zum Workshop antraten.

In vier Gruppen aufgeteilt, wurden verschiedene Bereiche des jugendlichen Alltags und die damit verbundenen Wünsche und Sorgen aufgegriffen. Man konnte unter anderem „König von Schnaittach“ spielen und auch die Infrastruktur für Ausbildung, Praktika etc. im Ort ausarbeiten. Interessant war, dass viele Jugendliche nicht nur fantasiereiche Ziele definierten, sondern auch durchaus realistische und, aus Sicht des Bürgermeisters, unerwartete Wünsche ansprachen. So waren Mülleimer und Sauberkeit ebenso ein Thema, wie unser gemeindlicher Jugendtreff – hier fragten die Jugendlichen, ob man dort Kinofilme gucken könnte. Auffällig und unerwartet war, dass viele Jugendliche trotz der zahlreichen Internetauftritte unserer Vereine das Angebot im Ort kaum oder gar nicht kannten. Bestes Beispiel: so wünscht sich ein Jugendlicher Bogensport, während in der Nachbarturnhalle genau ein solches Bogensport Training stattfand. In der zweiten Hälfte des Workshops wurden durch eine Bewertungsrunde die Schwerpunkte der Wünsche und Ziele herausgearbeitet. In der abschließenden moderierten Ergebnisrunde wurden die Ergebnisse besprochen und gleich Nägel mit Köpfen gemacht, indem man versuchte so genannte „Kümmerer“ zu finden. Die anwesenden Jugendlichen haben über drei Stunden hoch konzentriert an ihren Themen gearbeitet und wurden danach durch eine Tombola und ein gemeinsames Pizza-Essen belohnt. Der erfolgreiche Abend wurde dann auch im kleinen Teamgespräch beim „Chicken“ nachbesprochen. 

Ein Fazit dazu wurde nicht nur am Abend gezogen – es geht auch weiter – am 23.11. findet um 18:30h im Rathaus die Sport-Jugend-und Kulturausschuss-Sitzung statt. Ein Tagesordnungspunkt werden die Ergebnisse der Veranstaltung sein und welche Umsetzung möglich und welche Maßnahmen nötig sind. Zum gewünschten Thema Kino im Jugendtreff der Kommune laufen die Planungen auf Hochtouren – ein positives Ergebnis ist schon dieses Jahr zu erhoffen!

Frank Pitterlein

Erster Bürgermeister

 

Einige Bilder finden Sie in der anhängenden Bildergalerie!

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