Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern

Rathausinfos

Immer wieder muss festgestellt werden, dass aus öffentlichen Gewässern Gießwasser mit Hilfe von Pumpen entnommen wird. Dies ist ohne ausdrückliche Genehmigung der entsprechenden Behörde (Gemeinde oder Wasserwirtschaftsamt) nicht erlaubt. 

Das Entnehmen von Wasser aus oberirdischen Gewässern (Flüsse, Bäche, Gräben, Seen und Teiche) bedarf nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen grundsätzlich einer wasserrechtlichen Gestattung, die vorher beim Landratsamt zu beantragen ist (vgl. § 9 Abs. 1 Nr. 1, § 8 Abs. 1 des Wasserhaushaltsgesetzes – WHG). 

Es gibt allerdings auch Fälle, bei denen für die Entnahme von Wasser keine Erlaubnis gebraucht wird. Solche erlaubnisfreien Wasserentnahmen sind z.B.:Entnahme von Wasser aus einem Gewässer in geringen Mengen mittels Handschöpfgeräten (Gießkanne, Eimer) - keine elektrisch betriebenen Pumpen –

(vgl. Art. 18 Abs. 1 Bayerisches Wassergesetz – (BayWG). 

Wir weisen deshalb im Interesse des Gewässerschutzes bereits im Vorfeld auf die bestehende Rechtslage hin: 

Verstöße gegen die wasserrechtlichen Vorschriften können als Ordnungswidrigkeiten mit empfindlichen Bußgeldern geahndet werden. Darüber hinaus müssten zum Schutze des Wasserhaushalts kostenpflichtige Anordnungen erlassen und Zwangsgelder angedroht werden. 

Ein solches Vorgehen sollte sich jedoch im Interesse aller Beteiligten vermeiden lassen.

Weiter Informationen können Sie der beigefügten Broschüre (siehe unter Downloads) entnehmen. 

 

Markt Schnaittach

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