Ausschuss lehnt tiefergreifenden Sandabbau und Erdbefüllung ab

BuU-Ausschuss_24012019

Der Marktrat fast vollzählig auf Ortstermin im ersten Quartal 2019

Der Bau und Umweltausschuss am 24.Januar beriet unter anderem über eine Bauantragstellung einer Firma zum Thema Sandabbau im Ortsgebiet. Es ging hierbei um drei beantragte Einzelerweiterungen der aktuellen Abbaugenehmigung. Es sollte die Abbautiefe im Nassabbaugebiet „Großbellhofen I“ um einige Meter tiefer ermöglicht werden, eine Einlagerung von Erdaushub im Einzugsbereich „Großbellhofen II“ erweitert werden und zusätzlich sollte eine Genehmigung zur Ablagerung von „Z 2“ eingestuften Erdaushub im Gebiet „Großbellhofen I“ in der Randlage ermöglicht werden. Das Gremium beschäftigte sich bereits im Dezember mit dem Antrag und vertagte damals mit dem Auftrag an die Verwaltung einen Termin mit dem zuständigen Bergamt und weiteren Fachbehörden zu ermöglichen. Ein solcher Termin fand dann im Januar nach einem Ortstermin kurz vor der Sitzung statt. Dadurch hatten alle Gremiumsmitglieder die Möglichkeit die Fragen von Fachleuten beantworten zu lassen. Durch die fast zweistündige Fragestunde, in welcher auch Themen wie Planungs-, Umwelt-, Deponie- und auch Bergrecht ausführlich dargelegt wurden, konnte beim Gremium keine Zustimmung oder Neigung zur Zustimmung erzeugt werden.

So war dann auch der Beschluss im Ausschuss am 24.01.einstimmig, mit dem Ergebnis das Einvernehmen weder für den tieferen Sandabbau noch für die weitere Einlagerung von Erdaushub noch für die Einlagerungen von Erdaushub der Stufe Z 2 zu erteilen. Die Verwaltung wurde beauftragt den Fortgang des Verfahrens zu prüfen.

Zwischenzeitig fanden weitere Gespräche zum Thema mit dem Wasserwirtschaftsamt und den Antragstellern statt. Ein Gutachten zu einer der Fragen in der Beratung im Ausschuss zur Uferböschung des Röttenbach ist nun eingegangen und wird verwaltungsseitig geprüft.

Frank Pitterlein

Erster Bürgermeister

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